Australien 2020

Welcome to Australia

Wilkommen auf meinem zweiten Abenteuer! Ich hatte es in meinem letzten Kanada-Blog kurz erwähnt: Ich war über Silvester etwas mehr als 2 Wochen Zuhause und bin anschließend mit meinem Freund nach Australien geflogen. Nicht, weil sich Reisen in Kanada nicht lohnt – ganz im Gegenteil. Aber dort bin ich mit meiner Familie schon häufiger gewesen und wann kann man schon einmal 6 Wochen am Stück mit seinem Freund durch Australien ziehen?

Am 13. Januar 2020 saßen wir gegen 21.00 Uhr am Düsseldorfer Flughafen und warteten, dass unser Flieger endlich abhob. 1. Stopp: Dubai. Nach sieben Stunden Flug kamen wir am 14. Januar in Dubai an. Vier Stunden Aufenthalt dort vergingen sehr schnell, zumal wir sogar mit einer U-Bahn durch den Flughafen fuhren und es sehr viel zu sehen gab.

Von Dubai aus flogen wir dann circa 14 Stunden nach Brisbane. Dort war inzwischen der 15. Januar. Auf dem Papier waren wir also vor 2 Tagen losgeflogen. In Brisbane mussten wir dann allerdings 7 Stunden warten, bis unser letzter Flug nach Cairns abhob. Zwar reisten wir dort schon in Australien ein, wodurch wir circa eine Stunde vor den Grenzkontrollen in einer Schlange standen, doch auch das war schnell erledigt. Leider dauerte es dann erst einmal noch 4 Stunden, bis wir unser Gepäck für den nächsten Flug einchecken konnten. Also warteten wir mit unseren insgesamt 80 kg Gepäck irgendwo in der Nähe der Kofferschalter. Ich hatte seit fast 48 Stunden nicht mehr geschlafen und teilweise das Gefühl, als würde sich die Erde bewegen. Es fiel mir dadurch zunehmend schwer, positiv zu bleiben, doch auch die restlichen 6 Stunden vergingen und wir landeten irgendwann endlich in Cairns.

Seid ihr schon einmal im Zoo in das Tropenhaus gegangen? Dann könnt ihr euch annähernd vorstellen, wie es sich anfühlte, in Cairns aus dem Flugzeug auszusteigen. Nur fehlt im Tropenhaus die Sonne, die die schwüle Luft noch etwas unerträglicher macht. (Da habe ich mir das erste Mal ernsthaft gewünscht, wieder bei -30 Grad in Kanada zu sein.)

Kurze Zeit später warteten wir am Kofferband auf unser Gepäck und dann ging es mit dem Flughafen Taxi in eine Mall, wo wir kurz vor Ladenschluss hofften, noch australische Simkarten zu bekommen. Das hat zum Glück auch geklappt und voller Enthusiasmus beschlossen wir, dass wir die zwei Kilometer zum Hostel auch laufen können. Was wir dabei unterschätzt haben: Die schwüle Hitze und die 80 kg Gepäck. Geendet hat das Ganze damit, dass mein Freund Florian meinen Koffer übernommen hat und ich so schnell es ging vorgelaufen bin, um noch rechtzeitig vor Check-In Schluss im Motel anzukommen.

Völlig fertig und mit hochrotem Kopf saßen wir endlich in unserem Zimmer und sind dann direkt in den Pool gesprungen, der leider auch nicht wirklich kalt, aber immerhin nass war.

Weil wir uns weigerten, auch nur einen weiteren Schritt aus der Motelanlage zu machen, haben wir uns Pizza bestellt und den Abend damit ausklingen klassen. Geschlafen habe ich trotzdem sehr unruhig, weil ich trotz akutem Schlafmangel natürlich den Jetlag in den Knochen hatte.

Am nächsten Tag holten wir dann unseren Van ab, aber davon erzähle ich im nächsten Blog-Eintrag…

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